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Flucht eines Toten – David Bielmann

Ausgestellt am 7. Juli 2012 vom in Roman
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Handlung

Das Dorf Rechthalten in der Schweiz im Jahre 1967 – der Koch Albert Leblanc in der Dorfkneipe führt wahrlich kein schönes Leben. Immerhin gilt er doch für die Einwohner als Einfältig und geistig sehr einfach strukturiert. Entsprechend muss er regelmäßig den Hohn und Spott der Dorfbewohner über sich ergehen lassen. Ohne jede emotionale Bindung in der Dorfgemeinschaft scheint lediglich die Bedienung Mona zu sein, zu der er jedoch aufgrund der Schüchternheit kaum Kontakt wagt. Lediglich in seiner Gitarre und dem regelmäßigen Absinth-Konsum findet er seinen Trost.

All der Spott und die Aussichtslosigkeit treiben Albert zur Planung seines eigenen Todes, doch am Ende kommt es ganz anders, als Albert es wollte. Und so beginnt eine ungewollte Reise und die Erkenntnis, dass die Welt weitaus mehr zu bieten hat, als man in der ländlichen Idylle von Reichhalten vermuten könnte.

Fazit

Auch wenn der Titel des Buches ungemeine Spannung vermuten lässt, so wird man als Leser schnell erkennen, dass der Kern der Geschichte ein ganz anderer ist. Man taucht schnell ein in die Gefühlswelt der Hauptperson Albert und beginnt nach und nach eine ungemeine Sympathie zu ihm aufzubauen. Die Geschichte an sich ist bewegend und fesselnd zugleich, zu keiner Zeit kommt hier Langeweile auf. Der vermeintliche Selbstmord sorgt für eine ungeahnte Wendung, das Ende des Romans überrascht ebenso. Dieser Debütroman von David Bielmann ist wahrlich lesenswert.


Hier gehts portofrei zum Buch – Flucht eines Toten


Flucht eines Toten
von David Bielmann – Woa Verlag (2011)
ISBN: 978-3952365724
Taschenbuch, 255 Seiten

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