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Kalte Asche – Simon Beckett

Ausgestellt am 27. März 2011 vom in Thriller
5(100%) 1 votes

Handlung

Eigentlich befindet sich der Forensiker David Hunter gerade auf dem Nachhauseweg, als ihn ein plötzlicher Notruf erreicht. Auf einer Hebriden-Insel namens Runa, weit im atlantischen Ozean verborgen, ist eine Leiche entdeckt worden. Schweren Herzens lässt er seine Freundin in London zurück. Auf Runa angekommen erwartet David ein Tatort, der schauriger nicht sein könnte. Die Leiche, die in einem verfallenen Cottage liegt, ist verbrannt. Die unvorstellbare Hitze des Feuers hat sie fast vollständig zu Asche zerfallen lassen – fast, bis auf die Hände und Füße. Beinahe unversehrt ragen sie in den Raum. David glaubt, entgegen der Meinung des zuständigen Sergeants, nicht an einen Unfall als Todesursache. Seine Untersuchungen bestätigen diesen Verdacht, denn das Opfer ist erschlagen worden. Die Situation verschärft sich immer mehr, als die Insel durch einen Sturm von der Außenwelt abgeschnitten wird, die geplante Verstärkung ausbleibt und der Feuerteufel sein nächstes Opfer findet. Bald ist klar: Der Mörder befindet sich noch auf der Insel und David muss ihn finden, bevor er erneut zuschlägt…


Fazit

„Kalte Asche“ ist Becketts zweiter Roman. Wie schon in „Die Chemie des Todes“ ist der Hauptprotagonist der Forensiker David Hunter. Das Buch braucht etwas länger als sein Vorgänger um den Leser in Fahrt zu bringen, da es ein wenig dauert bis David endlich auf der Insel Runa ankommt und auch die Beschreibung der einzelnen Charaktere zieht sich hier etwas in die Länge. Wirkliche Spannung kommt erst in der zweiten Hälfte des Thrillers auf. Nach und nach entschlüsselt David das Rätsel um den mysteriösen Fall und stößt auf eine Wahrheit, die selbst für erfahrene Krimileser nicht vorhersehbar sein dürfte. Mit dem letzten Drittel kann Simon Beckett schließlich endgültig überzeugen und sorgt mit dem Schluss dafür, dass man am liebsten gleich das nächste Werk namens „Leichenblässe“ lesen möchte.

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Kalte Asche

von Simon Beckett, rororo Verlag 2008
ISBN 9783499241956
Taschenbuch, 432 Seiten

Buchempfehlungen:

 
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2 Comments  comments 

2 Antworten

  1. Hallo Larry,
    durch Zufall bin ich auf deine Seite und die Rezension zu „Kalte Asche“ gestoßen. Ich hab das Buch auch vor längerer Zeit rezensiert und finde es muss sich nicht hinter „Die Chemie des Todes“ verstecken. Bei mir kam Spannung von der ersten Seite auf und besonders die von dir beschriebene Unvorhersehbarkeit hat mich total gefesselt 🙂

    Viele Grüße von lies|doch|mal|das.de
    Pamina

  2. flanker

    Ich muss wiedersprechen. Nachdem ich „Die Chemie des Totes“ gelesen hatte, sollte es auch dieser Band sein. Bestärkt durch das gewichtige Wort meiner Schwester kaufte ich dieses Buch und bin – kann ich das hier so sagen – ,ehr als enttäuscht. Die Story ist belanglos, das Ende hervorsehbar. es ist immer der, mit dem der Leser am wenigsten rechnet (Oh, der Gefährte und liebevolle Ex-Kollege, nein!). Stellenweise lies sich das Buch wie eines der Heftchen, die es auch heute noch am Kiosk gibt. Einfachste Sprache, wenig Überraschendes und es bleibt das Gefühl, das hier eine heisse Nadel benutzt wurde. Sicher wird der Autor, fragt man ihn am Ende seines Lebens zu seinem Gesamtwerk, sagen: „Nun, kalte Asche war nicht mein bester Wurf.“

© buch-rezension.eu (2011)