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Tiere – Simon Beckett

Ausgestellt am 17. Oktober 2011 vom in Psychothriller
3.8(75%) 4 votes

Handlung

Der etwas einfach strukturierte Nigel lebt alleine in einem stillgelegten Pub, der ehemals seinen verstorbenen Eltern gehörte. Das Leben von Nigel ist einfach und nichts Besonderes. Zuhause beschäftigt er sich am liebsten mit Comics und Fernsehen. Im Büro kümmert er sich hauptsächlich um Kopien und einfache Tätigkeiten. Und dann sind da noch die Kolleginnen Cheryl und Karen, die sich eines Tages zum Besuch im Pub ankündigen. Etwas ganz außergewöhnliches, bekommt Nigel doch sonst nie Besuch. Denn Nigel lebt quasi alleine, sieht man mal von seinen „Haustieren“ im Keller ab, Tiere die eigentlich keine Tiere sind.

Fazit

Wer Fan von der David Hunter Reihe wie „Kalte Asche“ oder „Die Chemie des Todes“ ist, der wird hier vergeblich auf die sonst übliche Spannung warten. Die Geschichte an sich spielt über ein verlängertes Wochenende, bringt Einblick in den Alltag von Nigel und die wirklich einfach gehaltene Wahrnehmung des Protagonisten. Im Grunde ist Nigel innerlich noch ein Kind, was den Leser auch dazu bewegt, ihm eine Menge Sympathie entgegen zu bringen. Selbst in den Situationen, wo es um die „Tiere“ im Keller geht kommt man nicht umhin, mit Nigel mitzufühlen. Das Buch selbst baut weniger auf Spannung, als auf die Absurdität des Handelns. Wer also eher Fan des klassischen Thrillers ist, der wird hier sicherlich enttäuscht werden. Wer jedoch mal ein ganz „besonderes“ Buch lesen möchte, der dürfte mit „Tiere“ von Simon Beckett sehr gut beraten sein.


>>>Portofrei zum Buch – Tiere<<<


Tiere
von Simon Beckett, rororo Verlag 2011
ISBN 978-3499249150
Taschenbuch, 288 Seiten

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